Ein Urlaub in Kalifornien ist grundsätzlich sehr sicher und verläuft in der Regel ohne gesundheitliche Risiken oder Probleme. Da jedoch auch auf einer gut geplanten Reise etwas Unvorhergesehenes passieren kann, finden Sie hier eine Liste mit Ratschlägen und Anlaufstellen, mit denen Sie das Risiko minimieren können, in gesundheitliche oder Ihre Sicherheit betreffende Unannehmlichkeiten zu geraten. Damit Ihr Traumurlaub ein Traumurlaub bleibt.
Kaliforniens Küste und seine Traumstrände sind ohne Zweifel ein Muss für jeden Besucher. Aber lassen Sie sich nicht von der Schönheit täuschen: An einigen Küsten gibt es einen unvorhersehbaren Wellengang und gefährliche Strömungen. Die Wassertemperaturen können zudem sehr kalt sein, vor allem im Norden wo das Meer eine Durchschnittstemperatur von nur 9°-13°C hat. In Südkalifornien ist das Wasser etwas wärmer mit durchschnittlich 14°-20°C. Um den idealen Strand ausfindig zu machen, sei er familienfreundlich oder mit einer kräftigen Brandung zum Surfen, informieren Sie sich am besten in den Touristenbüros, den California Welcome Centers (
www.visitcwc.com). An sehr belebten Stränden gibt es Rettungsschwimmer, achten Sie auf die Wachstationen und Flaggen mit Warnungen oder anderen Hinweisen.
Die Wildnis und die unberührte Natur Kaliforniens sind spektakulär und ein Besuch dieser Regionen wird ein besonderes Highlight Ihrer Reise sein. Da diese Regionen jedoch meist weit abgelegen sind, sollten Sie gut vorbereitet sein. Lassen Sie Freunde oder Familie zu Hause oder vor Ort wissen, was Sie vorhaben und wann. Die genaue Angabe von Daten und Orten kann im Notfall sehr wichtig sein. Achten Sie darauf, detaillierte Landkarten oder ein funktionierendes GPS dabei zu haben. Unterschätzen Sie die großen Entfernungen nicht, die eventuell bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind.
Denken Sie an ausreichende Wasservorräte (vor allem in Wüstenregionen) und Proviant, warme Kleidung sowie eine gute Taschenlampe. Mieten Sie eventuell einen Wagen mit Allradantrieb, wenn Sie vorhaben, auf Nebenstraßen oder in Waldgebieten ohne festen Straßenbelag zu fahren.
Wenn Sie ins Gebirge wollen, informieren Sie sich über die Straßenbedingungen. Selbst große Straßen könnten wegen des Wetters geschlossen sein. Nehmen Sie Schneeketten mit oder mieten Sie ein Fahrzeug mit Ganzjahresreifen. Viele Gebirgsstraßen, vor allem am Lake Tahoe, Mount Shasta, Mount Lassen und in Yosemite sind den ganzen Winter bis zum Frühsommer geschlossen. Die aktuellen Straßenbedingungen erfahren Sie bei
CalTrans 
, Telefon 800/427-7623.
Die meisten Urlauber besuchen Kaliforniens lebendige Metropolen ohne irgendwelche Unannehmlichkeiten. Beliebte Touristengegenden und Sehenswürdigkeiten sind generell sehr sicher, aber wie in allen großen Städten sollte man sich vor Taschendieben in acht nehmen und keinen teuren Schmuck oder viel Bargeld bei sich haben. Lassen Sie generell keine Wertsachen in geparkten Autos zurück und parken Sie an gut beleuchteten Orten. Um ganz sicher zu gehen, können Sie sich im Touristenbüro oder bei der Polizei über bestimmte Regionen und Sehenswürdigkeiten informieren.
Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen erreichen Sie im Notfall unter der 911. Notrufe sind von allen öffentlichen Telefonen kostenlos (ohne Geld einzuwerfen oder Telefonkarte). An vielen Hauptverkehrsstraßen gibt es Notfalltelefone, achten Sie am Straßenrand auf gelbe Boxen im Abstand von etwa einem Kilometer. Eine Liste öffentlicher Krankenhäuser und Gesundheitszentren finden Sie unter
www.caph.org/memberdirectory.htm.
Die medizinische Versorgung kann sehr teuer sein und erfolgt gegen direkte Bezahlung. Sorgen Sie dafür, dass Sie umfassend krankenversichert sind, inklusive Krankenhausaufenthalt und Versorgung mit Medikamenten, und eine belastbare Kreditkarte bei sich haben.
Vergewissern Sie sich vor Ihrer Reise, dass Ihre Impfungen auf dem neuesten Stand sind. Weitere Informationen zum Impfschutz und medizinische Hinweise für die USA erhalten Sie bei Ihrem Gesundheitsamt oder beim
Auswärtigen Amt 
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Sicherheitshinweise 
für Reisen in die USA finden Sie ebenfalls beim Auswärtigen Amt.